E Autos und Gegenargumente

Allmählich gehen den Auto Gegnern die Argumente aus. Aber ich bin sicher, da kommen noch andere Argumente.  Festhalten am Gewohnten ist halt für viele der Normalfall. Geht mir übrigens auch oft so. Wenn ich einen neuen PC oder Smartphone bräuchte,  finde ich auch genug Gründe das aufzuschieben. 

Zur Sache: 3900 Liter Wasser wird zur Gewinnung des Lithium einer 64kWh Batterie benötigt. Das hört sich viel an. Diese Wassermenge wird zb. auch zur Herstellung von 250g Steak verbraucht. Ein Stück Fleisch ist aber deutlich schneller verbraucht als die Batterie. 

Dazu der Bericht im Tagesspiegel

Tag173 Zeit für Kontakte und Recherchen

Im Tagesspiegel konnte ich gerade eine gute Klarstellung zum Thema Umweltverträglichkeit von E Auto Akkus lesen. Es ist eigentlich müßig, sich immer wieder mit falschen Fakten der Benzin und Diesel Auto Verfechter auseinander setzen zu wollen. Manchmal tue ich es trotzdem. Mindestens dann wenn es sich um nachgeplapperte unreflktierte Argumente handelt.

Besonders gefreut hat mich diese Woche, dass ich lange Gespräche mit Holger und Hannes führen konnte. Einfach einmal, oh e Ziel zum Kaffeetrinken treffen und Erfahrungen austauschen. Dast tat gut.

Sonntag kann ich auch Frank endlich mal wieder sehen. Leider nur im Zusammenhang mit seinem Umzug, aber es wird schon Zeit für Gespräche geben.

Heute habe ich auch endlich die Hefe und weiteres Zubehör für Kims und mein Met Brauprojekt erstehen können. Wenigestens eine klassische, gut sortierte Drogerie gibt es bei uns in Itzehoe noch. Die Hefe ist angesetzt und vermehrt sich. Freitag kommt dann das Honigwasser hinzu. Mit Glück gibt es zu Weihnachten dann frisvhes Met. Zum selbst gebrauten, und ganz guten Bier, ein schönes Feiertags Getränk.

Tag160 zu Hause, Nikolaus

Fahrräder reparieren, pubertierende Tochter verstehen, Werkbank aufräumen, Wäsche waschen, politische Themen wie den Haushaltsplan 2020 durcharbeiten, neuen Laptop nach mehrstündigen Inbetriebnahmeversuchen zum Händler zurück senden, Steuer erklären,….

Der Alltag hat mich wieder. Und noch nicht einmal unser gebrautes Bier haben wir schon probiert, weil die gemeinsamen Abende immer anders genutzt wurden.

Immerhin bin ich derzeit nicht im Stress, wenn auch die Vorbereitungen für die Tansania Reise im Februar in die heiße Phase wechselt. Am WE werden wir auf dem Weihnachtsmarkt stehen um Spenden zu sammeln. Das ist leider nötig, weil das Budget diesmal noch nicht ausreicht. Einige Spender sind leider weggefallen. Auch ist die geplante Reiseroute in Frage gestellt, da die Airline den Flughafen Kilimandscharo nicht mehr anfliegt.

Es bleibt also viel zu tun, neben meinem „Lieblingsfest“ zum Jahresende.

Tag155 Neuer Laptop – Der alte Alltag

Zurück in goog old Germany hat mich tatsächlich noch eine Magenschwäche erreicht. Ob es das Flugzeugessen oder die ungewohnte 😉 deutsche Kost war? Ich weiß es nicht, aber besser hier als auf Reisen 😉

Gefreut hate ich mich, dass mein „neuer“ gebrauchter Laptop angekommen ist. Ein Dell Latitude E5450 ersetzt nun meinen alten HP. Der war deutlich zu langsam geworden um ein vernünftiges Arbeiten zu ermöglichen. Der HP soll demnächst auf inux laufen und ich werde ihn dann voraussichtlich in Simbabwe einsetzen und vielleicht dort als Netzwerkserver stehen lassen. Im April wird es wohl so weit sein, dass ich den nächsten SES Einsatz durchführen kann.

Vorerst ärgere ich mich mit der Einrichtung des neuen Dell herum. Ich mag es nicht, eine neue PC oder Smartphone Arbeitsumgebung zu nutzen. Der Zeit- und Admin-Aufwand ist immer sehr groß und anstrengend. Zum Glück kann ich kaum schlafen und habe die frühen Morgenstunden Zeit für die Büroarbeiten.
Einiges am Dell funktionierte sehr einfach. Aber nun versuche ich an den, extra mit bestellten VGA Anschluss, meinen alten Monitor anzuschließen und schon geht die Fehlersuche los. Über zwei Stunden bin ich schon dabei Treiber zu suchen, Tipps in Foren zu lesen und rum zu probieren. Es hilft nichts.
Ich bin gespannt, ob mein Verkäufer, der bc-billiger online shop, sich zeitnah auf meine Anfrage meldet.

Dann kan ich mich jetzt um die Einrichtung des Maildienstes kümmern. Ich versuche mal Thunderbird nicht mehr nutzen zu müssen, denn dieses Programm hatte meinen alten Laptop sehr ausgebremst.

Den Dienst muss ich dann auch gleich nutzen um mich bei meinem übereifrigen Gas lieferanten zu beschweren. Obwohl im Juli abbestellt wurde unser altes, verkauftes Anwesen erneut automatisch beliefert. Ohne Bestellung finde ich das falsch. Und der Käuferin des Anwesens möchte ich nicht auch noch kostenlos einen neu gefüllten Gastank schenken.

Man sieht, der Alltag hat mich wieder.

Tag153 zwei Welten

Kaum wieder zu Hause beginnt das tägliche Leben. Die Kinder haben, wie es sich gehört, mehr Interesse an ihren Erlebnissen und vor allem eigenen Wünschen. Meine Erlebnisse in Nepal sind nicht wichtig. Für mich schon, aber die üblichen Probleme zu Hause heben einen Teil der Entspannung schnell auf. Lisa ist noch immer durch pubertäres Verhalten gefangen. Suchen nach Liebe, Anerkennung und Selbständigkeit ist für den Rest der Familie eine tägliche Herausforderung. Wie erzieht man so angespannt liebevoll? Es bleibt spannend.

Mich selbst hat nach der Heimkehr nun doch noch das Magenproblemen erwischt. Ob ich die Flugzeugkost nicht vertragen habe? Geschmeckt hat es zumindest dieses Mal nicht. Vielleicht ist es auch nur die Anspannung nach der Entspannung.

Der gestrigen Tag war für die Jetlag Behandlung zu voll. Verkauf von Teilen aus dem alten Haus, aufräumen in beiden Häusern, ehemalige Nachbarn besuchen, ein Advent Fest in Brokdorf besuchen, zu spät zur eigenen Abschiedsfeier bei der Feuerwehr zu kommen und abends dann noch auf Glühwein und Räucherfisch zu unseren neuen Nachbarn gehen. Lange habe ich dort am Lagerfeuer leider nicht mehr ausgehalten.

Schade,dass der Schlaf zu früh endete. Vermutlich wird der Sonntag nicht so angenehm wie er hofft. Nachmittags sind wir bei anderen Nachbarn eingeladen. Mal schauen was ich vorher noch erledigen kann.

Tag153 Rückkehr in Itzehoe

Gestern Abend 23:30 war ich zu Hause. Zum Glück von meiner besseren Hälfte in Hamburg abgeholt und somit vom schweren Gepäckstück entlastet. Allerdings bin ich nach vier Stunden wieder wach, wenn auch sehr müde.

Was tut man dann am Besten? Auspacken und aufräumen. Außerdem höre ich einige im Urlaub begonnen Hörbücher zu Ende. Derzeit ein ziemlich alter Ratgeber, wie man mit Umwelt gerechten Verhalten sogar noch bares Geld sparen kann von Andreas Schlumberger (2008). Die Inhalte stimmen noch immer. Mit 50 einfachen Tipps kann jeder, auch ich, viel für unsere Umgebung und Kinder tun.

To Do also sind einfache Energiesparmssnahmen zu Hause, Verringerung von Fleisch im Essen und Einkauf von weniger Chemie Gemüse und Obst. Und wenn man die Umweltschäden durch Baumwolle betrachtet, dann muss ich weniger oft neues einkaufen gehen oder Leinen bevorzugen. Aber einiges werde ich mir und uns weiter erlauben. Reisen bildet. Kurze Wege fahren wir aber schon jetzt per Bahn oder Bus. Langstreckenflüge kann ich zumindest über atmosfair ein wenig ausgleichen. Mein letzter Ausgleich fließt in die Förderung von Biogasanlagen von ländlich lebenden Nepali. Kochen mit Gas statt Holz ist dort weit verbreitet und spart nachhaltig Holz.

Tag152 Heimreise

Ich freue mich auf zu Hause, aber der Türkische Flieger steht noch immer in Katmandu. Angeblich wegen zu viel Luftverkehr. Ich schätze hier starten ca 20 Flugzeuge pro Tag.

Unsere letzte Nacht i Holy Himalaya war gut und das Frühstück reichhaltig. Auch der Transfer zum Airport lief gut. Check in hier ist eher lustig. Inklusive Stromausfall dauerte es nur eine Stunde. Wir waren so gar zu früh im Flieger. Auch witzig war der Transport zum Airbus 300-300. Erste ein riesiger Neoplan Flughafen bis, danach ein Toyota Neunsitzer Bus. Alle Busse die frei sind werden benutzt. Allerdings hätten wir die ca 100 Meter auch locker und schneller zu Fuß bewältigt.

Hoffentlich kann ich einiges meiner Entspanntheit länger zu Hause erhalten. Oftmals ist das in der heimischen Umgebung schwierig, denn dort sind die Ansprüche und Forderungen der Mitmenschen und Familie die Gleichen wie vor der Reise.

Zugegeben freue ich mich auch darauf, wieder mehr zu tun als schlafen, Essen und gelegentlich den Berg hinunter zu fliegen. Mal sehen ob sich Projektideen für oder mit Nepal entwickeln. Vorerst werde ich mich Schwerpunkt mässig um das Tanzania Projekt im Februar kümmern.

Nebenbei möchte ich mehr SDG und Development Kontakte aufbauen und pflegen.

Trotzdem wird im kalten Winter zunehmend meine neue kleine Werkstatt in den Mittelpunkt rücken. Einige Modellbau Ideen und Programmierungen warten. Bier soll gebraut und ein altes Auto elektrifiziert werden.

Hoffentlich schaffe ich es oft, die beiden Mädels zu Hause für gemeinsame Aktionen mit mir zu begeistern. Wird vermutlich die schwierigste Herausforderung.

So, genug geschrieben, wir rollen gerade zur Startbahn. Eine Stunde verspätet. Hoffentlich schaffe ich trotzdem meinen Anschluss nach Hamburg. Wird knapp.

eit