Tag244 Städte gucken

Mit einer Schülergruppe nach Tansania zu reisen ist immer wieder eine Herausforderung. Zum Glück für uns verantwortlichen Planer haben wir gemeinsam vorbereitete Projekte. Dieses Mal hatten die Wasser Techniker immer viel zu tun und erhielten Unterstützung durch weitere Gruppenmitglieder. Die Arbeiten der Elektriker liefen schleppende an. Dies lag vor allem daran, dass unser tansanischen Lieferant die PV Anlage mit vier Tagen Verzögerung lieferte. Trotzdem haben die meisten Elektriker sich schnell eingefunden und lösten kleinere technische Mängel auf.

Nicht so schnell kam die Begegnung Gruppe in Schwung. Es dauerte, bis sich die deutschen trauten mit der Integration zu beginnen. Hinzu kam aus meiner Sicht zu oft der Wunsch auf, erst einmal auszuschlafen und dann theoretisch an die Zusammenarbeit zu gehen. Erst mit dem gemeinsamen Kochen für die gesamte Schule kam Bewegung in die Sache. Hier muss aber deutlich angemerkt werden, dass mehr Integtrationsarbeit durch unsere tansanischen Freunde geleistet wurde als durch uns. Daraus gerade wir Deutschen in unserem eigenen Land viel lernen meine ich.

Nach einigen Tagen Arbeit und abendlichen Partys ist dann aber bei fast allen Mitreißenden eine Erschöpfung zu spüren. Viele ziehen sich zurück in Kleingruppen und nehmen die Außenwelt eingeschränkt wahr. Jetzt beginnt die Landeskunde mit Wanderung und Sightseeing. Trotzdem sehen viele nicht so viel, denn der Schlafbedarf ist groß.

Und jetzt sind wir auf Städtetour durch Moshi und Arusha. Viel ansehen können wir uns nicht, aber den Meisten reicht es eh, auf den Märkten Souvenirs zu kaufen. Also zu Bank, Geld tauschen, auf einen lokalen Markt um Gewürze zu erstehen und in einige kleine Tourimärkte für die Geschenke. Die Fahrten durch die Städte und Landschaften verbringen viele schlafend oder am Smartphone. Eigentlich schade denn dadurch wird weniger vom Land erfasst.

In Arusha reichte die Zeit auch nur für ein Lunch, zu dem die meisten sich Burger bestellen und entsprechend enttäuscht waren. Aber auf local food hatten nur Wenige noch Lust. Ich genoss endlich Ugali mit super leckerem Victoria Barsch. Anschließend noch auf einen Masaai Markt, ein sehr auf Tourismus abgestimmter Geschenke Markt mit vielen schönen Dingen. Leider hatten wir sehr starken Regen, was um diese Jahreszeit sehr ungewöhnlich ist.

Die Lodge in der wir die letzten beiden Nächte verbringen dürfen ist ein super luxuriöses Hotel. hier zeigt sich, dass es ich lohnt einen erfahrenen Manager in Tansania zu beschäftigen. Gilbert hat uns dieses Abschiedserlebnis zu unglaublich günstigen Campingkonditionen beschafft.

Leckeres Abendessen unseres eignen Kochs, Bier und Wein, danach früh schlafen gehen. Morgens gegen 7:00 wollen wir los und Tiere beobachten.

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