Tag326 wie in Pension

An der Frequenz des Sabbat Blog ist zu erkennen, das nichts Besonderes mehr passiert. Als wenn ich in Pension wäre gehe ich nicht zur Arbeit. Das einzige, aktiv laufende Projekt ist das E-Auto, welches allmählich entsteht. Gestern kamen die ersten elektronischen Komponenten, das Batteriemanagement und einige Adapter per Post. Zeitaufwändig ist und bleibt dabei die Restauration des Oldis.
Zu Hause will ich endlich meine Familie und mich wieder zu einer gesünderen Ernährung bewegen. Wir kaufen zwar fast nur noch biologisch und regional ein, aber das Körpergewicht steigt wöchentlich erheblich an. Zu viel zu Hause zu sein bedeutet auch, immerzu zu essen.

Politisch sind einige Themen für die „Nachcorona“ eit auf meiner Agenda. Da ist der Traum eines kostenfreien Busverkehrs im Kreis. Hier spielen aber zu wenige andere Beteiligte mit, da es ihnen zu teuer erscheint.
Mehr Chancen hat die lange gepflegte und vorbereitete Idee des Regionalgelds. Im Rahmen der Coronafolgen Bearbeitung eignet sich ein lokales Geldsystem durchaus für sozial gerechte Wirtschaftsförderung. Und danach ist es weiterhin ein Treiber lokaler Wirtschaftskreisläufe. Ein oft unterschätztes Mittel für direkte ökologische Verbesserungen, vor allem im Transportsektor. Wirtschaftlich bedeutet es auch eine Chance, die regionalen, lokal ausgerichteten Unternehmen zu stärken. Es können sogar neue Dienste, wie Lieferdienste per Fahrrad entstehen.
Und auch unsere Idee der Wohnungsgenossenschaft mit integrierter Energieversorgung als generationenübergreifende Quartierlösung ist weiter in Vorbereitung. Das heißt, wir planen und informieren uns. Die Werbung um Mitstreiter muss jetzt folgen. Auch müssen Gemeinden oder Städte gefunden werden, die solch eine Idee auch umsetzen wollen. Ich bin mir nicht so sicher, ob dies in Itzehoe derzeit denkbar ist. Gefühlt schielen die Stadträte hier immer noch eher nach EFH Baugebieten um „reiche“ Hamburg Pendler anzulocken. Ein Fehler wie mir scheint.

Nebenbei ist übrigens die Unterstützung der jüngeren Kinder im homeschooling ziemlich anstrengend und zeitaufwändig. Ich kann mir kaum vorstellen wie Familien dies schaffen, wenn beide Eltern parallel dazu auch voll arbeiten müssen. Da ist die Sabbat Zeit wirklich hilfreich.

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