Tag9 danach

Heute rief mein Betreuer beim SES Bonn an und wollte mit mir über eitere Projekte sprechen. Scheinbar ist der SES derzeit in Erklärungsnot, was sie denn mit den öffentliche Geldern und dem Stiftungskapital tun. Alle Auslandsprojekte sind schließlich aufgrund der Pandemie eingestellt.

Tags zuvor hatte ich Kontakt mit Claudia in Tansania. Sie ist freie Mitarbeiterin als Beraterin für SES Einsätze in Tansania, Uganda und Kenia. Auch sie hatte plötzlich mehr Interesse an den im Februar besprochenen Ideen für zwei Einsätze in Mrimbo.
Damals war sie noch sehr zurückhaltend. Nun scheint die Neuaquise wichtiger zu werden.

Es ist aber auch ein ungewohntes Problem wenn man Geld nicht ausgeben kann. Eine Stiftung verliert schnell ihren Status der Steuerfreiheit, wenn das Gels nicht Satzungsgemäß ausgegeben werden kann.

Ein ähnliches Problem hatten wir die letzten Jahre auch mit unserer lokalen Förderstiftung. Dann haben wir angefangen zu werben, dass sich Jugend- und Hilfsorganisation bei uns bewerben können. Und schon schlug die Herausforderung um. Für 2020 gab es mehr Anträge als angenommen werden konnten.

Für den SES werde ich die nächsten Jahre nicht tätig werden. Im Inland als Betreuer von Jugendlichen in Ausbildung möchte ich nicht aktiv sein. Hier genügt mir der Aufwand, den ich als Berufsschullehrer selber in meiner Schule treibe.
Wenn ich mich nachmittags um Probleme von Kindern und Jugendlichen kümmere, dann um die meiner Kinder und vielleicht um die Fragen deren Freund*innen.

Aktuell durchlebe ich zu Hause die Fortbildung „Umgang mit Adoleszenz“ am lebenden Beispiel.
Anstrengend aber interessant. Ich bin sehr gespannt auf die neue Persönlichkeit, die sich da derzeit entwickelt. Ich muss nur aufpassen, dass ich kein Magengeschwür bekomme, bis der Verwandlungsprozess vom Mädchen zur Frau abgeschlossen ist.

Zur Entspannung und im Gewissen Maße der Meditation, gehe ich noch immer gerne ich die Werkstatt. Dort ist täglich zu sehen, wie das Projekt weiter voran kommt. Heute wird ein weiteres Teil wieder eingebaut.
Die Hoffnung, bis zum Ende der Ferien mit den aufwändigsten Arbeiten fertig zu sein, besteht weiter.

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