E Autos und Gegenargumente

Allmählich gehen den Auto Gegnern die Argumente aus. Aber ich bin sicher, da kommen noch andere Argumente.  Festhalten am Gewohnten ist halt für viele der Normalfall. Geht mir übrigens auch oft so. Wenn ich einen neuen PC oder Smartphone bräuchte,  finde ich auch genug Gründe das aufzuschieben. 

Zur Sache: 3900 Liter Wasser wird zur Gewinnung des Lithium einer 64kWh Batterie benötigt. Das hört sich viel an. Diese Wassermenge wird zb. auch zur Herstellung von 250g Steak verbraucht. Ein Stück Fleisch ist aber deutlich schneller verbraucht als die Batterie. 

Dazu der Bericht im Tagesspiegel

Tag153 Rückkehr in Itzehoe

Gestern Abend 23:30 war ich zu Hause. Zum Glück von meiner besseren Hälfte in Hamburg abgeholt und somit vom schweren Gepäckstück entlastet. Allerdings bin ich nach vier Stunden wieder wach, wenn auch sehr müde.

Was tut man dann am Besten? Auspacken und aufräumen. Außerdem höre ich einige im Urlaub begonnen Hörbücher zu Ende. Derzeit ein ziemlich alter Ratgeber, wie man mit Umwelt gerechten Verhalten sogar noch bares Geld sparen kann von Andreas Schlumberger (2008). Die Inhalte stimmen noch immer. Mit 50 einfachen Tipps kann jeder, auch ich, viel für unsere Umgebung und Kinder tun.

To Do also sind einfache Energiesparmssnahmen zu Hause, Verringerung von Fleisch im Essen und Einkauf von weniger Chemie Gemüse und Obst. Und wenn man die Umweltschäden durch Baumwolle betrachtet, dann muss ich weniger oft neues einkaufen gehen oder Leinen bevorzugen. Aber einiges werde ich mir und uns weiter erlauben. Reisen bildet. Kurze Wege fahren wir aber schon jetzt per Bahn oder Bus. Langstreckenflüge kann ich zumindest über atmosfair ein wenig ausgleichen. Mein letzter Ausgleich fließt in die Förderung von Biogasanlagen von ländlich lebenden Nepali. Kochen mit Gas statt Holz ist dort weit verbreitet und spart nachhaltig Holz.

Tag137 Abreisetag nach Nepal

Ich weiß, es ist absolut klimaschädlich und politisch unkorrekt was ich heute machen werde. Ich fliege mit Türkisch Airlines zum Sport (Gleitschirmfliegen) nach Nepal.

Insbesondere als aktiver Grüner muss ich mich der Kritik stellen.
Zeitlich geht es nur jetzt, denn die jährlich angebotene Reise der Flugschule findet immer im November statt und ist somit für einen arbeitenden Lehrer nicht machbar.
Der Reiseleiter ist 72 Jahre alt und wird diese Tour sicherlich nicht mehr allzu lange anbieten. Eine Bergwanderung, die sonst immer Bestandteil war, findet dieses Mal schon nicht mehr statt.

Ich war noch nie im Himalaja und möchte auch keine hohen Berge erklimmen. Aber ich freue mich riesig auf die Gleitflüge durch die Täler. Mit den Vögeln auf einer Ebene, ohne Lärm und mit geringer Umweltbelastung vor Ort.

Meinem zweiten Interesse kommt die Reise auch entgegen. Wir werden eine Grundschule besuchen, mit der die Flugschule seit Jahren zusammenarbeitet. Nach dem letzten großen Erdbeben wurde viel Geld über die Flugschule gesammelt um die Schule in Gachok wieder aufbauen zu können. Ich bin gespannt darauf, auch in Nepal einen kleinen Einblick in das Schulsystem erhalten zu können.

Ud die Wahl der Fluggesellschaft blieb dem Veranstalter überlassen. Hier hatte ich leider kein Mitspracherecht.

Wie sagten schon wichtigere Menschen: „Reisen bildet“ . Das kann ich bestätigen.

Ich freue mich darauf, dass es heute los geht. Ich bin aber auch sehr aufgeregt, schon wegen der Gepäckgröße (Sportausrüstung). Hoffentlich gibt es nicht schon beim Abflug wieder Diskussionen darüber.

Tag 122 back home

Es war eine spannende Erfahrung in Jakarta. Die Stadt ist riesig und voll. Die Menschen, mit denen ich zu tun hatte, waren freundlich, hilfsbereit und an Kommunikation sehr interessiert.
Oft warnten sie aber vor den unfreundlichen und nicht ehrlichen Menschen, die es auch geben soll. Anhand der hohen Zäune und des Wachpersonals vor öffentlichen Einrichtungen oder begüteteren Wohnungen scheint die Angst vor Dieben und Räubern sehr verbreitet zu sein.
Ich kann nur sagen, dass ich mich diesbezüglich sehr sicher gefühlt habe. Auch wurde ich nicht betrogen oder bedrängt.

Das Schönste neben der „Arbeit“ an der beruflichen Schule in Central Jakarta, waren die Wochenenden. Ich habe es immer geschafft, mindestens einen Tag außerhalb des Stadt zu verbringen. Das war insbesondere wichtig um mal durchatmen zu können. Der Smog in der Stadt ist enorm. Einziger Vorteil: man bekommt keinen Sonnenbrand weil die Sonne nicht voll durch kommt.

Zurück in Europa war es sehr erfrischend, endlich wieder frei atmen zu können. Zurück in Deutschland war es unbeschreiblich schön, wieder Wasser aus der Leitung trinken zu können. Zurück zu Hause ist es toll, durch Waldwege laufen zu können und die Stille um mich herum zu genießen.

Tag105 Carfree Day in Jakarta

Eind gute Idee, die von vielen Einwohnern Jakartsa (Indonesien) mit Freude aufgenommen wird. Auch wenn der MName eigentlich mehr verspricht akls hier wirklich getan wird. Doie Stadt versinkt täglich im Verkehrschaos, so dass schon jertzt anhand der Nummer der Nummerschilder sortiert wird. An einem Tag gerade, am nächsten Tag ungerade Nummer mit Fahrerlaubnis. Dadurch wrerden zwar viele Autos ausgesperrt aber es sind noch immer zu viele hier. Der ÖPNV ist zwar gut und günstig, kommt aber nicht gegen die vielen Motorradtaxis an.

Carfree day ist jeden Sonntag vom 6:00 bis 10:00 auf der 15km langen Hauptstrasse durch den Business District. Unter dieser Strasse befindet sich seit einem Jahr auch die neue MRT, eine U-Bahn. Sehr modern.
Sobald die Autos ausgesperrt sind befinden sich tausende Indonesier auf der Strasse. Es finden Sportveranstaltungen statt, viele fahren Rad oder Roller, es gibt viel zu essen und überall Musik. Ein tolles Erlebnis, wie wir es von Strassenfesten in deutschen Städten auch kennen. Aber viel bessere Luft gibt es trotzdem nicht. Der Smog bleibt. Gesund sind sportliche Aktivitäten wohl eher nicht.
Als Vorbild für Deutschlend taugt es trotzdem, denn es findet jeden Sonntag statt und man erlebt einen Teil seiner Stadt dann einmal so, wie es sein sollte. Eine Stadt für Manschen, nicht für Autos.

Wie es aussehen kann wenn der Mehresspiegel weiter ansteigt konnten wir heute auf einem DLF Foto aus Japan sehen . Es erzeugte in mir die Assoziation der A20 in der Krempermarsch. Wenn die denn wirklich einmal gebaut werden sollte könnte es dort auch so aussehen. Hoffen wir das Beste und vermeiden immer mehr Treibhausgase. ZB. durch Autofreie Tage.

Auch Interessant: Heute kam ein neuer SES Experte hier in Jakarta an. Thema: Hybrid Fahrzeuge. Sofort wurde sein Thema aber geändert. Er soll nuin Dieseleinspritzpump Systeme unterrichten. Das ist nicht zielführend.

Tag103 nebenbei Nachhaltigkeit schulen

Lehrreiches, einfach gehalten und auch für Übersetzung in Indonesien geeignetes Video zur Nachhaltigkeit. Dies könnte ich gestern als Input für die Methoden Übung einsetzen.

Das Thema Umweltschutz ist an den Schulen ein aktuelles und immer wichtiger werdendes Thema. Es eignet sich also gut für die anzuregen den Diskussionen mit Lehrern.

Toll finde ich, dass sie schnell den Mangel an Trinkwasser und das Absinken großer Teile Jakarta ansprechen. Eine vorgeschlage Lösung soll sein, Löcher in den Buden zu bohren und so das Regenwasser in den Boden zu leiten. Versiegelung ist hier ein echtes Problem. Ich bezweifle aber, dass einige Löcher dieses Problem lösen können.

Trotzdem gut, wenn viel über Nachhaltigkeit und Umweltschutz gesprochen wird.

Tag100 time is running

Jetzt schon 100 Tage Sabbathjahr. Es bleiben also weniger als 300 übrig, aber egal, denn bislang habe ich die Zeit gut nutzen können und wie es aussieht geht es auch so weiter.

Heute in meiner SMK14 hier in Jakarta konnte ich endlich einmal 90 Minuten Unterricht in meiner Gruppe 2 abhalten. Gleich habe ich einen Unterrichtsbesuch und heute nachmittag noch einen. Ein ungewöhnlich arbeitsreicher Tag. -wenn es denn so kommt wie geplant –
Meist wurden Pläne kurzfristig geändert. Morgen ist geplant, dass die neue Schulleitung eingeführt wird. Unterricht gibt es vielleicht noch am Nachmittag. Aber wahrscheinlich nicht.

Es ist anstrengend zu unterrichten, wenn man die Landessprache nicht spricht und einer der „Schüler“ übersetzen muss, weil nur zu wenige Lehrer ausreichend Englisch sprechen oder verstehen. In 90 Minuten haben wir die Unterrichtsbesuche für die Woche organisiert. Danach konnten wir eine Gruppenpuzzel Übung machen. Thema: was gehört zu einer guten Präsentation.

Wichtig war mir dann noch das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Hierzu bietet sich ein Video als Einleitung an. Daraufhin können die Schüler sich dann Themenbereiche als Vertiefungspunkte für die Expertengruppen herausarbeiten. Mit den Lehrern hat dies ganz gut funktioniert. Das Thema ist hier genauso wichtig wie in Deutschland. Aber die Resultate in den Strassen von Jakarta sind noch nicht so präsent.